
Hej allihopa!
Am Freitag vor 2 Wochen war Willkommensparty für Austauschstudenten. Vorbereitet wurde das Ganze durch ein Brönnboll-Spiel mit der Mentorengruppe zum Vorglühen. Insgesammt keine schlechte Veranstaltung. Schnell hatte sich ein deutsch-österreichischer Tisch gebildet. Der Abend endetet dann in der Gründung der DSA-Gruppe Lund mit Miriam aus dem Erzgebirge und Serena aus Mantova (Italien), die auch in meinem Schwedischkurs war. Leider hat uns dann noch Kriseldis (Düsseldorf) aus dem Sprachkurs erklärt, dass sie am nächsten Tag nach Hause fahren muss, weil sie sich ein Bandscheibenproblem zugezogen hat, das in Schweden nicht behandelt werden kann. Naja, es wurde später und am nächsten Tag sollte ja der von der Uni organisierte Ausflug nach Österlen (Küstenlandstrich in Südostschonen zw. Ystad und Simrishamn)stattfinden.
Prompt hab ich verpennt und mir is der Stadtbuss vor der Nase davongefahren. Es war schon 8:40 und ich musste um 9:00 am Dom sein, wo der Buss der Uni losfuhr. Nachdem der nächste Stadtbuss erst eine Stunde später kommen sollte blieb mir nix anderes übrig als die 5 km zum Dom zu rennen. Kurz davor mir die Cola des Vortages noch mal durch den Kopf gehen zu lassen kam ich dort an. Gerade schaffte ich es noch den Buss zu erreichen. Neben mich setzte sich Tamás, ein ungarischer Chemieingeneur und Hobbyornithologe. Mit ihm und ein paar Grazer Chemikern kam ich ins Gespräch.
Erstes Ziel des Ausflugs war Ales Stenar, das Schwedische Stonehenge. Einige von Euch waren da ja auch schon. Vor mehr als 1000 Jahren haben hier Wikinger eine Schiffssetzung gebaut, die auch als Kalender dienen kann. Das ganze liegt außerdem relativ exponiert, wodurch immer ein ziemlich starker Wind weht.
Nachdem wir für den Schweizer Patrick etwas Vegetarisches zu Essen gefunden hatten (Eine Leistung im Fischräucherei-Dorf Kåseberga)ging es weiter nach Glimmingehus. Eine Festung, die noch im Originalzustand von 1499 erhalten ist. Dort liesen wir uns von einem Militärhistoriker in Mittelalterkleidung durch die Anlage führen und versuchten einen Sturm auf die Festung. Die imense Vielzahl an Fallen in dieser Festung war beeindruckend. Leider konnte die Festung nie als solche genutzt werden, denn nur 4 Monate nach Fertigstellung wurde die Kanone erfunden, womit die Dänen, die Glimmingehus gebaut haben einfach nicht rechnen konnten.
Zuhause angekommen hab ich dann Eure Poster aufgehängt und die Bilder von meiner Bude geschossen, die ich Euch letzte Woche geschickt habe.
Viele Grüße an Euch alle!
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